Alphatiere und andere Spezies in der Führung

Brauchen wir Alphatiere in der Führung?

 

Gute Führung ist Schlüssel zum erfolgreichen Unternehmen. Doch was ist nun gute Führung und wie machen wir das? Reicht gute Führung oder muss die Führung herausragend sein, damit Unternehmen im globalen Wandel mit der Digitalisierung, Industrie 4.0, Globalisierung und dem Demografischen Wandel bestehen können?

Betrachtet man die aktuellen Studien zum Thema Gesundheit am Arbeitsplatz, kann einem schon mal schwindelig werden. Steigende Zahlen an Burn-out Fällen, Erschöpfungskrankheiten, Langzeitkranke…. Das kostet Unternehmen viel Geld & Know How Verlust. Eindeutig für mich ist: hier gibt es HANDLUNGSBEDARF!

Alphatier = Leittier (leiten + Tier) = Tier, das in einer Gruppe zusammengehöriger Tiere (Herde, Rudel …) eine führende Rolle spielt.

 

Alphatier bezeichnet in der Verhaltensforschung das Leittier einer Herde oder eines Rudels. Alphatiere sind in der Regel die kräftigsten, erfahrensten und aktivsten Tiere der Gruppe. Häufig sind sie auch die ältesten und die einzigen Männchen ihrer Gruppe, die Nachwuchs zeugen. Bei Hausrindern ist beispielsweise ein kräftiger Stier das Alphatier, der Leitbulle, bei den Gorillas der sogenannte Silberrücken.

Im Umkehrschluß hieße das, dass eine junge, noch unerfahrene und defensive Führungskraft nicht geeignet ist, da „sie“ kein Alphatier ist? Ist das so?

Alphatier – „Der Löwe“ (Eigenwerk)

Da frage ich mich: brauchen wir Alphatiere oder doch eher andere Spezies um Unternehmen fit für die Zukunft aufzustellen?

Um das herauszufinden habe ich mir alle Führungskräfte, die mir bisher begegnet sind durchleuchtet. Dort finde ich eine unglaubliche Artenvielfalt. Vom affigen Affen über die stille Maus, zum listigen Wolf und dem schreienden Gorilla. Und welche Spezies war jetzt die Beste?

 

Vorgesetzte, die mit Herz und Verstand führen. Wir brauchen Menschlichkeit in Management, insbesondere „ganz oben“ an der Unternehmensspitze. „Mindful Leadership“ bezeichnet die Achtsamkeitsbewegung in die Unternehmen.

„Leading with a wise heart and a clear mind.“

Ich habe eine zehn-tägige Konferenz dazu besucht und war unglaublich beeindruckt. Mehr dazu folgt in Kürze hier auf meinem Blog.

Was sind Ihre Erfahrungen zum Thema Alphatiere? Ich freue mich über den Austausch Ihrer Erfahrungswerte und eine aktive diskussion hier im blog. kommentieren Sie direkt hier.

Machtkämpfe

Spanischer Comic:
Er: „Mensch Patricia, benimm dich! Wir sind hier nur zu Besuch“
Sie: „Diese „Dame“ (=Frauenbüste „Dama de Elche“) gehört mir! Wie hübsch Sie ist…

Machtkampf um die „Dama de Elche“

Der Name meiner Selbständigkeit „Damasal“ wurde in der kleinen Stadt Elche (bei Alicante) ins Leben gerufen. Der Grund: Dort schrieb ich vor zehn Jahren meinen ersten Business Plan während meines Studiums. Als ich vor zwei Jahren zurückkehrte, um meine Freunde zu besuchen und gerade auf Namenssuche für meine Selbständigkeit war, hatte ich an meinem Lieblingsplatz bei Kaffee und Sonne (Im Januar!) eine „Eingebung“: DAMASAL – das ist der richtige Name. Woher es kam und warum kann ich nicht erklären. Mehr zur Damasal-Story finden Sie auf meiner Homepage: damasal.com

Letztes Wochenende war ich wieder in meiner zweiten Heimat Elche und nahm mir die Lokalzeitung „Aquí en Elche“ mit. Dort las ich einen Artikel über die „Dama de Elche“. Die Ilicitanos (Einwohner Elche) möchten gerne wieder „Ihre Frauenbüste“ in der „Ihrer Stadt“ haben.

Der zufällige Finder am 4. August 1897 war der 14-jährige Arbeiter Manuel Campello Esclápez (Manolico). Damals war es üblich, das sich die Arbeiter in Alcudia/Elche zum ausruhen niederließen. So auch Manolico, der dort die uralte Büste fand. Die Ilicitanos verstanden dies als eine „Gabe Gottes“. Stilistisch gilt die Dame von Elche als griechisch beeinflusst. Ihre Entstehung wird auf das 5. oder frühe 4. Jahrhundert vor Christus datiert.

La Dama de Elche hat eine lange Reise hinter sich: Über Alcudia/Elche, den Louvre in Paris, 1941 wieder zurück nach Spanien/Madrid, zunächst im Prado und aktuell im MAN (Museo Arqueológico Nacional de España).

Es bleibt spannend, wie dieser nun politische Kampf, 120 Jahre nach dem Fund dieser iberischen Frauenbüste ausgeht. Offensichtlich ist diese Dame von höchstem staatlichen Interesse…

…und was hat das mit Empowerment für Führungskräfte zu tun?

Ganz einfach: Machtkämpfe um „Habseligkeiten“ – wem gehört was und „wer hat’s erfunden“ – erleben wir jeden Tag. Kennst du diese zeitraubenden Grundsatzdiskussionen in Meetings? Bei auftretenden Problemen fallen Sätze wie „Das hab ich euch gleich gesagt“, „Ich habs schon immer gewusst“, Hättet ihr mich mal vorher gefragt“. NERV NERV NERV

Diese Aussagen sind nichts anderes als ein unachtsamer Umgang. Im Business sollten wir uns als Team fragen: was lernen wir daraus, wie machen wir es nächstes mal besser? Fehler feiern und daraus lernen, darauf kommt es wirklich an!

Persönlich kenne ich diese Machtkämpfe nur zu gut. Als junge Gründerin bin ich mit meiner ersten Firma auf die Nase gefallen. Nun kann ich mich ewig quälen und mich selbst zermalmen und in Selbstmitleid suhlen – tue ich aber nicht. Denn ich bin überzeugt, dass mich genau diese Erfahrung an diese Stelle heute gebracht hat. Und hier und jetzt bin ich sehr glücklich und zufrieden, mit dem was ist, was ich erschaffen habe. Natürlich strebe ich nach noch viel mehr, aber da denke ich immer an einen schlauen Satz eines weisen Mannes „Alles hat seine Zeit“.

„Probiers mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit, schmeiß alle deinen Sorgen über Board.“ (Balu der Bär, Dschungelbuch)

Herzlich Willkommen

Arbeitswelt der Zukunft

Unsere Welt ist im Umbruch. Industrie 4.0, Digitalisierung, Automatisierung und der Demografische Wandel verändern unsere Arbeit und unser Leben. Es herrscht Unsicherheit in unseren Köpfen. Als Optimist sehe ich viele Chancen in diesen dynamischen Zeiten. Doch wir benötigen neue Werkzeuge, um die Welt von morgen aktiv mitzugestalten.

In den Unternehmen herrscht Aufbruchsstimmung. Wir alle wissen, dass wir uns Verändern müssen, um in der Arbeitswelt von morgen bestehen zu können. Doch sind wir auch bereit dazu? Sind wir bereit für tiefgreifende Veränderungen – einen echten Change? Jeder Einzelne wird sich dieser Frage stellen müssen.

Als Führungskraft tragen wir nicht nur Verantwortung für uns selbst, sonder auch für unser Team. Unsere Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass unser Bereich profitabel und erfolgreich bleibt. Doch wie tun wir das in diesen unsicheren Zeiten und einem sich rasch verändernden Umfeld?

Was macht die Führungskraft von morgen erfolgreich?

Inhalte, Forschung & Best PRactices in neuem Format

In meinem praxisorientierten Blog vermittle ich moderne Inhalte zu Führungsthemen. Ich bündle Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Forschung, teile Praxiserfahrungen und Best Practices in Form von Interviews und Gastbeiträgen.

In meiner täglichen Arbeit habe ich selbst nach einer solchen Plattform gesucht und nichts gefunden. Daher die Motivation ein „neues“ Format zu entwickeln. Sie als Führungskraft haben hier die Möglichkeit, wertvolle Inhalte kostenfrei zu erhalten, sich auszutauschen und zu vernetzen.

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